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Im langen Loh Basel

Lage

Eigentümer / Verwaltung

Wohngenossenschaft Im langen Loh, Basel

Baujahr / Renovationen

1920-1922

Anzahl Wohnungen

186 (51×2-Zi., 6×2.5-Zi., 85×3 Zi., 24×4 Zi., 20×5-Zi.)

Rücklauf Fragebogen

40% (74 Fragebogen)

Anzahl BewohnerInnen

398

öV-Güteklasse (nach ARE)

A; Bus (3 Linien) 150m, Tram (2 Linien) 500m, S-Bahn und HB (2 Linien) 2000m entfernt

Haushalte mit Velos

151 Haushalte (81%)

Veloabstellplätze

Rund 50% der Velos draussen abgestellt, meist ungedeckt

Autofreie Haushalte

96 Haushalte

Motorisierungsgrad

0.25 Autos / Person

Fahrleistung (km / Jahr)

Haushalt: 5‘074 km; Person: 2‘171 km, Auto: 8‘733 km

Parkplätze

keine

Verkehrsregime

Zwei Typen Strassen (Hauptstrasse und Tempo 30)

Carsharing-Standplätze

1 Standplatz mit 1 Auto an Siedlungsgrenze (zum Zeitpunkt der Analyse)

Mobility-Mitglieder

15 Personen (4%)

Haushalte mit Rollern und Motorrädern

28 (15%)

Personen mit GA- und Zonen-Abo

138 Personen (35%)

Mobilitätsdienstleistungen

Keine

Nahversorgung

Kleiner Coop und Migros, plus weitere kleine Geschäfte ca. 500 m entfernt, grössere Läden ca. 700 m entfernt

Haupt-Erkenntnisse

  • Seitens der Wohngenossenschaft Im langen Loh (WG ILL) ist die Bereitschaft vorhanden, sich im Thema Mobilitätsmanagement zu engagieren.
  • Die Wohngenossenschaft Im langen Loh tendiert dazu, auch bei einem Ersatzneubau möglichst wenige Parkplätze anzubieten.
  • Mit der Nachbar-Genossenschaft konnte mit MIWO ein zweiter Mobility-Standplatz realisiert werden
  • Die Ideen für Angebote zu einer nachhaltigen Siedlungsmobilität werden geprüft.
  • Die Carsharing-Option «mobility@home» wird nach dem Schlussbericht zum Basler Pilotprojekt «Catch a car» wieder aufgenommen, ebenso Möglichkeiten von diversen Mobilitätsdienstleistungen.
  • Die Verbesserung der Veloabstellsituation ist bisher gescheitert an der Bereitschaft der BewohnerInnen, sich an den Kosten zu beteiligen. Es wird nun geprüft, ob gedeckte Veloabstellplätze (im Haus oder ausserhalb) und ein eventuelles Leihangebot für Velo, Anhänger etc. bei den Sanierungen der Altbauten einbezogen werden kann.
  • Eine gemeinsame Prüfung für die Einführung einer Begegnungszone zusammen mit Nachbar-Genossenschaft / Gemeinde würde unterstützt.

 Mobilitäts-tipps

 

Schlussbericht Siedlung «Im langen Loh»
Bestandsaufnahme und Massnahmenvorschläge 2014

 

 

Das hat MIWO gebracht ...

Anita Wernli, Präsidentin Wohngenossenschaft Im langen Loh (WG ILL):

„Das Projekt MIWO hat aufgezeigt, dass die WG ILL bei den Themen gedeckte Veloabstellplätze, Leihangebote und Siedlungsmobilität noch Handlungsbedarf hat. Die Einrichtung einer Begegnungszone in der Rigistrasse soll ein weiteres Mal angegangen werden.“

 

Ein zweiter Mobility-Standplatz konnte zusammen mit der Nachbargenossenschaft realisiert werden.

 

Die bestehende Velo-Abstellsituation ist verbesserungsfähig.

 

In der Siedlung gibt es viele Grünräume, Parkplätze sollen auch künftig möglichst wenige gebaut werden.

 

Die Rigistrasse soll in eine Begegnungszone umgewandelt werden, wie diese Begegnungszone in der Nachbarschaft der Siedlung.